Mit Auflösung oder genau genommen Bildauflösung wird die Menge und Dichte an Bildpunkten von Bildern und Grafiken bezeichnet. Dies gilt sowohl für digitale als auch für Printmedien. Die Ausgabequalität hängt dabei maßgeblich vom Verhältnis der aufgenommenen Bildgröße zur endgültigen Ausgabegröße ab.
Die Auflösung kann in folgenden Maßeinheiten angegeben werden:
  • dpi (=dots per inch)
  • lpi (lines per inch)
  • Pixel pro cm
  • L/cm (Linien pro cm)
Die für ein optimales Ausgabeergebnis erforderliche Auflösung variiert je nach Werbemittel, Endformat und Einsatzzweck. Auch sollte man die mit steigender Auflösung erforderliche Rechenleistung und den benötigten Speicherplatz nicht gänzlich außer Acht lassen.
Vereinfacht lässt sich sagen, dass für Bildschirmwiedergaben (Internetseiten, Powerpointpräsentationen etc.) eine Auflösung von 72 dpi in der Regel genügt. Für Druckproduktionen, welche aus der Nähe betrachtet werden, sollte die Auflösung von fotografischem Material (Bildern) 300 dpi betragen.
Mit zunehmendem Betrachtungsabstand, wie es z.B. bei Großflächenplakaten oder LKW-Planen der Fall ist, erhöht sich Mindestabstand, ab welchem das menschliche Auge zwei einzelne Bildpunkten als solche noch wahrnimmt. So werden Bilder, welche von Nahem betrachtet stark verpixelt aussehen, aus der Ferne als scharfes Bild erkannt.
Folgende Tabelle kann bei entsprechend kontrastreichen Bildern als Faustregel für die benötigte Bildauflösung zu Rate gezogen werden:
Produkt Betrachtungsabstand Bildauflösung
Flyer, Folder, Broschüren 30 cm ca. 300 dpi
Poster, Plakate bis DIN A2 1 m ca. 100 dpi
Plakate DIN A1, A0 2 m und mehr ca. 50 dpi
Großflächenplakate 5 m und mehr ca. 20 dpi

Randscharfe Ergebnisse bei Logos und Grafiken erzielt man, indem man diese als Vektorgraphik einbettet. Auch Schriften sollten eingebettet und möglichst nicht als Pixeldaten dargestellt werden.